Amateurfunklizenzen

Projektverantwortlicher: h0uz3

Nächstes Treffen: Freitag, 15. 02. 2013, 19.00 Uhr im shack! Lerninhalt: tbd

Ziel des Projekts ist es, im Shack den interessierten Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, sich gemeinsam auf die Amateurfunkprüfung vorzubereiten und diese (am besten gemeinsam) zu bestehen.

Siehe auch: http://openetherpad.org/qbUMsB7pqk

Warum das Ganze?

Amateurfunk bietet Kommunikation aber auch den Umgang mit HF-Technik. Der Reiz des ganzen ist für jeden ein anderer. Die Möglichkeiten sind, wie in anderen Technikgebieten, vielfältig. Amateurfunk bietet Bastlern auch eine Plattform, um ihre elektronischen Schaltungen einsetzen zu können, so zum Beispiel Tongeneratoren, Filter etc.

  • Funkbetrieb, Phonie
    • Lokale, regionale und globale Unterhaltungen führen
    • Nutzen sogenannter Relaisstationen
    • Kommunikation bei Großveranstaltungen, auf Hackertreffen, beim Geocaching
  • Funkbetrieb, Non-Phonie
    • Weltweite Kommunikation durch Morsetechnik
    • Datenübertragung mittels Packet Radio (CB, PMR, LPD Gateway?)
    • Auslesen von Wetterfaxen
    • Feedhunting (suche nach offenen Liveübertragungen auf Satelliten)
  • Teilnahme an Wettbewerben
    • Funksignalsuche (Fuchsjagd)
    • Field-Days (Reichweiten-Contest)
    • Besuch von Messen und Flohmärkten
  • Hardware-Eigenbau
    • CTCSS/DCS-Encoder und Decoder
    • Signalgeber
    • Antennen (11m CB / 70cm)
    • SWR Meter
    • VOX (sprachgeteuerte Taste)

Amateurfunk-Klassen

Es gibt die Amateurfunk Klassen A und E. E ist die Einsteigerklasse, die weniger technisches Wissen erfordert, allerdings sind Inhabern dieser Lizenz nur Sendeleistungen bis 100 Watt erlaubt; Sie dürfen auch nicht alle Amateurbänder nutzen.

Hardware

Um am Amateurfunk Teilzunehmen, muss man nicht zwangsläufig ein eigenes Funkgerät besitzen. Jeder (!) Amateur darf seine Geräte selbst bauen - natürlich unter Beachtung aller rechtlichen und technischen Bestimmungen; Das technische Know-How dafür benötigt man nicht unbedingt um die Prüfung zu bestehen - aber man muss wissen was man darf.

Dennoch wird man nicht nur als Anfänger ein fertiges Funkgerät und eine Antenne haben wollen. Hier eine kleine Auswahl:

  • Handfunkgeräte sind vorallem für mobile Anwendungen ideal. Sie sind preiswert (ca. 75 bis 200 EUR) und für die in Klasse E für die Phonie-Betriebsarten im 2m und 70cm-Band ausreichend. Die Leistung ist in der Regel jedoch gering (ca. 5 Watt) und die Geräte sind ausschließlich für Sprachdienste vorgesehen. Beispiel: Maas AHT-2-UV
  • Mobilgeräte werden in der Regel in Fahrzeuge eingebaut oder stellen bei Funkwettbewerben als Kern eines Funkerkoffers die Sende- und Empfangsanlage dar. Die Geräte haben meist Leistungen im Bereich von 25-75 Watt und haben oft interessante Features, wie Tonruf, Anschlüsse für S-Meter und Ähnliches. Die Preise liegen bei 100 bis 500 EUR. Beispiel: YAESU FT-1900E
  • Stationsgeräte sind für den Betrieb an einem festen Punkt gedacht. Sie bieten mit Leistungen von 100-400 Watt und oft mehrseitigen Feature-Listen alles, was ein Amateurfunker sich wünscht. Die Geräte bieten neben einer großen, gut Ablesbaren Frequenzanzeige oft auch die Möglichkeit zur Direkteingabe von Frequenzen, decken eine Vielzahl an Frequenzbereichen ab, verfügen über diverse Filter zur Klangverbesserung, sind mit Sonderfunktionen für CW (Morsebetrieb), Packet Radio Modem und vielen Kanalspeichern ausgestattet. Die Preise beginnen bei 500 EUR, es gibt keine Grenze nach oben. Beispiel: YAESU FT-450A

Literatur

Um sich auf die Prüfung vorzubereiten, sind technische und rechtliche Grundlagen erforderlich. Die rechtlichen Grundlagen sind sowohl für Klasse A als auch Klasse E gleich, jedoch ist für Klasse A mehr technisches Wissen notwendig.

Software

Kosten

Die Amateurfunkprüfung der Klasse E kostet 80 Euro, die Prüfung für die Klasse A 110 Euro. Nach bestandener Prüfung muss von der Bundesnetzagentur die Lizenz ausgestellt werden, was 70 Euro kostet.

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