Projekt: Sleephacking

Auf dem 26c3 gab es hierzu einen Vortrag wodurch ich auf dieses Thema aufmerksam gemacht wurde. Diese Seite bietet viele Interessante Links zu diesem Thema:

http://events.ccc.de/congress/2009/wiki/Sleephacking

Polyphasischer Schlaf

aus Polyphasischer_Schlaf, der freien Enzyklopädie

Ein Polyphasischer Schlaf bezeichnet ein Schlafmuster, bei dem der Schlafbedarf auf mindestens drei Schläfe pro Tag verteilt wird. Ein solches Verhalten ist im Neugeborenenalter normal. Im Gegensatz dazu wird die Schlafverteilung auf einen Nacht- und einen Mittagsschlaf als Biphasischer Schlaf bezeichnet und Monophasischer Schlaf heißt die Form mit nur einem Schlaf am Tag. Beides sind typische Schlafmuster von Erwachsenen.

Zuweilen wird der Begriff auch als künstlich umgestellter Schlafrhythmus des Erwachsenen aufgeführt, wodurch ein Auskommen mit verhältnismäßig wenig Schlaf möglich sein soll. Eine wissenschaftliche Rezeption oder Etablierung des Begriffes in dieser Bedeutung existiert nicht. In den letzten Jahren erlebte das polyphasische Schlafen eine Renaissance, unter anderem durch die Möglichkeiten des Internets und Onlinetagebücher. Zu den Nebenwirkungen existieren keine wissenschaftlichen Untersuchungen, aber es gibt Leute, die angeblich mehrere Jahre dieses Schlafmuster eingehalten haben. Zu den berühmtesten Polyphasischen Schläfern zählen Thomas Alva Edison und Leonardo da Vinci, wenn auch in unterschiedlichen Varianten.

Grafische Darstellung: Polyphasic_sleep#Comparison_of_sleep_patterns

Kurzer Vorab-Erfahrungsbericht (kh)

Schlafmuster:Dymaxion, bedeutet 4 x 30min = 2h pro Tag
Zeitraum:15.03.2010 - 21.03.2010 - 7 Tage
Gesamte Schlafzeit:24 Stunden von 14 geplanten Stunden
Gesparte Schlafzeit:Wenn man von durchschnittlich 7,5 Stunden Schlaf pro Tag ausgeht: 7,5h x 7 - 24h = 52,5h - 25 = 28,5h

Erste Erkenntnisse

Es ist verdammt hart die ersten Tage. Ohne fremde Hilfe wäre das für mich nicht vorstellbar gewesen. Aufgrund der vereinzelten Schlafphasen mit Überlänge kommt es zu einer Verschiebung der Gewöhnungsphase des Körpers und immer wieder zu Müdigkeitsattacken. Trotzdem werde ich weitermachen, da die Vorstellung 22h Stunden am Tag Zeit zu haben sehr verlockend ist und sich schon erste positive Veränderungen zeigen: Euphorie nach Schlafphasen, mentale Klarheit, meist sehr schnelles Einschlafen, das Gefühl tief und lange geschlafen zu haben und angenehme Träume.

  • Bzgl. Schlafphasen, ein weiterer Grund für ein separates Ruhezimmer im shack: „Hierbei ist besonders problematisch, dass regelmäßig Schlafgelegenheiten aufgesucht werden müssen, in denen der Schlaf nicht gestört wird. Dies ist etwa bei länger dauernden Reisen und Unternehmungen hinderlich. Auch das Berufsleben ist meist auf das Monophasische Schlafmuster ausgelegt, wodurch es zu Kollisionen kommt. Diese Effekte sind umso stärker, je mehr Schlafphasen das jeweilige Schlafmuster vorsieht.“
sleephacking.txt · Zuletzt geändert: 2012/03/02 16:32 von 109.192.98.64